Eingewöhnung

In unserem Haus orientiert sich die Eingewöhnung am Berliner Modell. Die Eingewöhnungsphase sollte möglichst 2 Monate vor Arbeitsbeginn der Eltern beginnen um diese schonend zu gestalten. Die neuen Eltern und Kinder haben als Erstes die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Baumhauses am Nachmittag durch den Besuch einer Spielgruppe im Sommer kennenzulernen.

Raumgewöhnung (Die ersten 3 Tage)

Die Bindungsperson (Mutter/Vater/…) kommt täglich für zwei Stunden mit dem Kind in die Gruppe und bleibt im Gruppengeschehen. Erste Eingewöhnungszeiten & Beziehungsaufbau können auch nachmittags stattfinden. In dieser Zeit findet kein Trennungsversuch statt.

Erste Trennungsphase (Ab dem 4. Tag, außer es ist ein Montag)

Die BezugspädagogIn intensiviert zum Vertrauensaufbau die aktive Kontaktaufnahme und begleitet feinfühlig die kurzzeitige Verabschiedung. Die Bindungsperson verabschiedet sich für einige Minuten und bleibt im Elterncafe. Bei einem positiven Verlauf der Trennung wird an den Folgetagen die Trennungszeit langsam ausgebaut. Sollte das Verlangen nach der Rückkehr der Bindungsperson zu heftig sein, erfolgt ein erneuter Trennungsversuch frühestens am 7. Tag.

Stabilisierungsphase (Ab dem 5. Tag, außer es ist ein Montag)

Die Bindungsperson überlässt es der BezugspädagogIn jetzt immer öfter auf die Signale des Kindes zu reagieren. Lässt das Kind sich beim Trennungsversuch trösten und reagiert gelassener auf die Trennung, kann diese Zeit stetig ausgedehnt werden.

Schlussphase: „Das ist meine Gruppe und ich gehöre dazu“

Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die BezugspädagogIn als „sichere Basis“ akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn das Kind gegen den Weggang der Bindungsperson protestiert (Bindungsverhalten zeigt), sich aber schnell von der BezugspädagogIn trösten lässt und in guter Stimmung spielt.

Unser ausführliches Eingewöhnungsmodell erhalten Sie in einer Willkommensmappe, nach der Aufnahme Ihres Kindes in unserem Haus.